Schulstart im Blick: Wenn im August Hefte, Kartons und Papierstapel neu sortiert werden
Neue Hefte, alte Zeichnungen, Versandkartons und Schulsachen: Der August ist die beste Zeit, Papier bewusst und richtig zu sammeln.
Der August hat für viele Familien einen ganz eigenen Klang: Schultaschen werden gesucht, Stifte geprüft, Hefte gekauft, Bücher eingeschlagen. In Kinderzimmern entstehen kleine Papierberge aus alten Arbeitsblättern, Zeichnungen, Bastelresten, Kartons und Verpackungen. Manche Erinnerungen bleiben natürlich. Andere dürfen weiterziehen und genau daraus kann wieder ein Rohstoff werden.
Der Schulstart zeigt besonders schön, wie Papier im Alltag kreist: Es begleitet Kinder beim Lernen, landet nach Gebrauch in der Sammlung und kann wieder zu neuem Papier oder Karton verarbeitet werden.
Sauber gesammelt, sinnvoll verwertet
In die Papiersammlung gehören sauberes und trockenes Papier sowie Kartonverpackungen: alte Schulhefte ohne Kunststoffumschlag, Zeichenpapier, Schreibpapier, Papiertragetaschen, Kartons und Schachteln. Versandkartons bitte flachdrücken, damit in der Tonne Platz gespart wird.
Nicht ins Altpapier gehören stark verschmutzte oder nasse Papierstücke, fettige Verpackungen, Taschentücher, Servietten oder Materialverbunde mit Kunststoffanteil. Auch Klarsichthüllen, Kunststoffumschläge und Plastikfolien müssen getrennt entfernt werden. Bei Schulsachen gilt daher: Papier zum Papier, Kunststoffteile getrennt entsorgen.
Jede Faser zählt für neues Papier
Sauberes Altpapier liefert wertvolle Papierfasern, aus denen wieder neues Papier, Karton, Schachteln oder Hygienepapier hergestellt werden kann. Je sauberer und trockener Papier gesammelt wird, desto besser bleiben diese Fasern für das Recycling nutzbar. Verschmutzungen, Nässe und Fremdstoffe erschweren die Verarbeitung und können die Qualität des Altpapiers verschlechtern. Gerade vor dem Schulstart entsteht in vielen Haushalten viel Papier auf einmal. Wer hier sorgfältig trennt, schont Ressourcen und unterstützt einen funktionierenden Papierkreislauf.
Quelle: Abfallwirtschaftsverband Klagenfurt