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Nimm nur Erinnerungen mit: Wenn der erste Frühlingsausflug zur Recycling Chance wird

BEITRAG VOM 17.04.2026

Nimm nur Erinnerungen mit: Wenn der erste Frühlingsausflug zur Recycling Chance wird 

Der April zieht uns hinaus, und was wir mitnehmen, sollten wir zuhause richtig trennen, damit aus Verpackungen wieder Rohstoff wird.

Es ist eines dieser ersten warmen Wochenenden: Die Sonne blitzt durchs junge Grün, am Weg liegt noch ein Rest Winterkälte, aber in der Hand ist schon das erste Eis, im Rucksack die Jause, vielleicht eine Dose oder eine Flasche für unterwegs. Am Bankerl bleibt ein Moment Ruhe, dann geht es weiter. Und genau da passiert es: Ein Chipssackerl flattert im Wind, eine Folie rutscht aus der Jackentasche, die leere Schale vom Takeaway bleibt „nur kurz“ liegen. Der Frühling zeigt uns, wie schön unsere Gemeinde ist und wie schnell aus einem kleinen Stück Verpackung eine Spur wird, die niemand wollte. Wer seinen Abfall wieder einpackt und zu Hause richtig trennt, macht aus diesem Moment etwas Gutes. 

Warum die Abfalltrennung so wertvoll ist

In die Gelbe Tonne beziehungsweise in den Gelben Sack gehören Verpackungen aus Kunststoff und Metall: Joghurtbecher, Folien und Sackerl, Schalen und Trays, Getränkekartons sowie Dosen und Aluschalen. Wichtig ist dabei die Grundregel „Verpackung ja, Gegenstand nein“: Spielsachen, Kleiderbügel, Gartenschläuche oder Elektrogeräte stören die Sortierung und gehören nicht in den gelben Sack oder die gelbe Tonne. Große Folien oder große Styroporverpackungen, wie sie etwa bei Möbeln oder Fernsehern anfallen, werden im Altstoffsammelzentrum abgegeben. 

So wird Sammeln zu Recycling 

Damit Sortieranlagen die Materialien gut erkennen können, helfen drei Handgriffe: Was sich leicht trennen lässt, wird getrennt (zum Beispiel der Aludeckel vom Becher). Es werden nur wirklich leere Verpackungen gesammelt, auswaschen ist nicht nötig, „löffelrein“ reicht. Und wer Duschgelbehälter und Getränkekartons flachdrückt, spart Platz zu Hause und im Sammelbehälter. 

Hinweis für unterwegs: Pfandflaschen und Pfanddosen zurück in den Handel 

Gerade beim Ausflug landen Getränkeflaschen und Dosen schnell „irgendwo“ im Müll. Einwegpfandgebinde erkennt man am Pfandlogo, dafür gibt es 25 Cent zurück, wenn sie im Handel retourniert werden. Seit 2026 dürfen pfandpflichtige Flaschen und Dosen ohne Pfandlogo zudem nicht mehr verkauft werden, das Logo ist also der klare Orientierungspunkt.