Prävention Grooming: Wie man sein Kind vor Gefahren im Netz schützt

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Immer wieder versuchen Täter Kinder unter 14 Jahren über das Internet anzusprechen, um sexuelle Kontakte anzubahnen. Dieses Vorgehen nennt man Grooming. Es stellt eine besondere Form der sexuellen Belästigung über das Internet dar. Das Bundeskriminalamt gibt Tipps, wie man Kinder vor Grooming-Tätern schützt.

Tipps für Eltern, Lehrer und Bezugspersonen

  • Kinder und Jugendliche sollten darauf vorbereitet werden, dass der Gesprächspartner in Chaträumen im Internet sowie in den sozialen Netzwerken oft nicht der ist, für den er sich ausgibt.
  •  Erklären Sie Ihrem Kind, welche Medieninhalte genutzt werden dürfen und welche nicht. Machen Sie Ihre eigenen Standpunkte deutlich.
  •  Sprechen Sie mit Ihrem Kind über sein Verhalten im Internet. Was gefällt ihm? Was erlebt er oder sie? In welchen Chatrooms bewegt es sich? Wo liegen mögliche Gefahren?
  •  Machen Sie sich kundig über die Technik und Umgangsweise in Chaträumen, damit Sie mitreden und Fragen stellen können. Auf diese Weise gelten Sie für ihre Kinder viel eher als Ansprechperson, um über belastende Erfahrungen im Internet zu reden.
  •  Diskutieren Sie darüber, welche Bilder ins Netz gestellt werden. Denken Sie daran, dass auf die Gefühle des Betrachters keine Einflussmöglichkeit besteht.
  •  Überprüfen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Computers. Es gilt allerdings zu bedenken, dass auch Filterprogramme für den Computer nicht immer wirkungsvoll sind.
  •  Üben Sie mit Ihrem Kind konkrete Möglichkeiten, wie es sich vor sexueller Belästigung und Missbrauch im Netz schützen kann. Verbale sexuelle Belästigung können Kinder und Jugendliche manchmal schon mit einem klaren Nein beenden.
  •  Mädchen und Burschen sollten wissen, welches Verhalten das Risiko einer sexuellen Ausbeutung erhöhen kann und was sie auf jeden Fall unterlassen sollten. Etwa Informationen über die eigene Identität zu geben, Fragebögen im Netz auszufüllen und sich mit nicht persönlich bekannten Chatfreunden ohne Begleitung von Erwachsenen zu treffen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Kriminalprävention

Kontakt:
Landeskriminalamt Kärnten, Kriminalprävention,
Tel. 059133-20-3750,
9010 Klagenfurt, Buchengasse 3,
Mail: lpk-k-lka-praevention@polizei.gv.at
Polizeiinspektion Ferlach
+43 (59) 1332100