Pfleggeld ist künftig schwerer zu bekommen

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Mit Jahresbeginn gibt es Einschnitte beim Pflegegeld. 1.700 pflegebedürftige Kärntnerinnen und Kärntner sind davon betroffen. Vor allem niedrige Pflegestufen werden künftig schwerer zu bekommen sein.

Österreichweit 75.000 Menschen betroffen
Die Änderungen beim Pflegegeld betreffen Anträge, die nach dem 1. Jänner 2011 gestellt werden. Für die "Stufe 1" muss man künftig 60 Stunden Pflegebedarf pro Monat nachweisen können - um 10 mehr als bisher.

Bei der "Pflegestufe 2" sind künftig 85 statt 75 Stunden nötig - es wird also schwieriger, die niedrigen Pflegestufen zugesprochen zu bekommen. Rund 75.000 Menschen werden österreichweit von dieser Verschärfung betroffen sein.

"Stufe 6" - Pflegegeld wird angehoben
Für die zweithöchste Pflegestufe, die "Stufe 6" wird das Pfleggeld hingegen um 18 Euro auf künftig 1.260 Euro angehoben. In allen anderen Stufen bleibt die Höhe des Pflegegeldes unverändert.

Änderungen nur bei neuen Anträgen
Alles beim Alten bleibt auch dann, wenn der Antrag vor dem 1. Jänner eingebracht, das Pflegegeld aber erst nach diesem Zeitpunkt zuerkannt wird.

Alle wesentlichen Informationen zum Pflegegeld finden Sie auf dem Informationsblatt des Bundessozialamtes, welches Sie nachfolgend als pdf. Datei herunterladen können.

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Quellenangabe
Artikel ORF.on vom 31.12.2010 sowie Homepage des Bundessozialamteswww.bundessozialamt.gv.at

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