Neu: Pflegeplatzsuche via Internet

Logo Pflegeplatzbörse Kärnten
Die Kärntner Sozialabteilung bietet für die Bevölkerung einen neuen Service an: Jeder in Kärnten kann via Internet mit wenigen Klicks erfahren, in welcher Einrichtung in seiner Nähe ein Pflegeplatz frei verfügbar ist.

Die Pflegeplatzbörse Kärnten findet man unter der Internet-Adresse pflegeplatzboerse.ilogs.com. Insgesamt 66 Pflegeheime und 18 alternative Lebensräume mit knapp 4.700 Plätzen gibt es derzeit in Kärnten. Sie sind in der Regel gut ausgelastet und trotzdem gibt es laufend auch freie Kapazitäten.

Wer auf der Suche nach einem Pflegeplatz ist, kann sich jetzt so rasch wie nie zuvor einen Überblick über die freien Plätze in seiner Umgebung verschaffen. Dieses Service ermöglicht es Angehörigen von Pflegebedürftigen, alle freien Kapazitäten in den stationären Angeboten, aber auch in den teilstationären Angeboten zu erfragen. Das heißt, wenn akut ein Pflegebedarf entsteht, kann man sofort nachfragen, ob es in der eigenen Region freie Kapazitäten gibt.

Laufende Aktualisierung
Die Pflegeplatzbörse Kärnten ist im Zusammenwirken der Sozialabteilung mit den Pflegeheimbetreibern entstanden. Im Interesse aller Beteiligten wird sie laufend aktualisiert. Umgesetzt wurde dieses Internetprojekt von der Kärntner Firma Ilogs. Deren Geschäftsführer Walter Liebhart sagt, dass die Kärntner Sozialabteilung mit diesen Bemühungen eine führende Rolle in Österreich einnimmt.
Nicht nur die Abfrage und Darstellung der Pflegeplatzbörse erfolgt nach modernen Kriterien. Auch die Einbringung der Bestandsmeldungen zu freien Plätzen erfolgt elektronisch über ein Online-Formular.

Wachsendes Projekt
Die Pflegeplatzbörse ist als wachsendes Projekt konzipiert. Weitere Service- und Informationsangebote sind denkbar, z.B. könnte sie in Zukunft auch Qualitätsbeurteilungen über die Heime durch Betroffene enthalten. Ziel ist jedenfalls eine optimale Orientierung über das umfangreiche Pflegeangebot in Kärnten. So wurden in den letzten drei Jahren 500 zusätzliche Langzeitbetten und neue Tageseinrichtungen geschaffen.“