Arbeiterkammer warnt vor Internetbetrug

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Die Kärntner Arbeiterkammer verzeichnet wieder einen Anstieg bei den Anfragen wegen Phishing-Mails. Viele Kärntner erhalten derzeit gefälschte Rechnungen von deutschen Telefongesellschaften. Betrugsversuche gab es auch mit gefälschten Briefen.

In den Emails wird der Anschein erweckt, dass die „Deutsche Telekom AG“ eine Rechnung stellt. Im Anhang wird eine Rechnung in einem komprimierten Dateiformat mitgeliefert. Der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer warnt davor, diese Datei zu öffnen. Bei diesen Mails handle es sich um Forderungen ohne Rechtsgrundlage und um den Versuch, die Empfänger abzuzocken.

Phishing-mail mit gefälschter Absenderadresse und zip-Datei.
(Bildquellenangabe: ORF on Kärnten / Kopeinig)

Mails ungeöffnet löschen
Mit solchen Mails könne versucht werden, Trojaner in Handys oder Computer einzuschleusen, die die Daten der Opfer auslesen und weitergeben können. Die Konsumentenschützer raten dazu, die Mails samt ungeöffnetem Anhang zu löschen. Wer unsicher ist, könne sich gerne bei der Arbeiterkammer telefonisch beraten lassen.

Betrugsversuch mit gefälschten Briefen
In Klagenfurt und Villach haben Betrüger versucht, mit gefälschten Briefen eines Inkasso-Büros an Geld zu kommen. Es sind Anzeigen eingegangen, wonach die Opfer schriftlich aufgefordert wurden, mehrere Hundert Euro auf ein bulgarisches Bankkonto zu überweisen. Ein 32 Jahre alter Beamter aus Villach und ein 47 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Klagenfurt haben den Betrugsversuch bei der Polizei angezeigt. Es entstand kein Schaden.

Quellenangabe
ORF Kärnten on vom 12.11.2014

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