AK-Konsumentenschutz warnt vor dubiosen Mahnschreiben eines Inkassobüros

Logo der Arbeiterkammer Kärnten
Die AK KÄRNTEN warnt vor Mahnschreiben einer Inkassofirma, in denen wegen der angeblichen Teilnahme an einer Lotto-Spielgemeinschaft 132,76 Euro gefordert werden. Konsumentenschützer raten, das Geld nicht einzuzahlen und per Einschreiben von dem angeblichen Vertrag zurückzutreten. Einen Musterbrief dazu gibt es auf der AK-Homepage.

Bei den Konsumentenschützern der AK KÄRNTEN häufen sich zurzeit Anfragen wegen dubioser Mahnschreiben. In diesen wird angegeben, die Empfänger hätten bei der Spielgemeinschaft Lotto 6 aus 49 mitgemacht und würden dieser noch 96 Euro Schulden. Der Brief stammt von einer angeblichen Inkassofirma namens „Inkasso Service GmbH“, die inklusive Mahnkosten, Verzugszinsen und vorgerichtlichen Inkassogebühren einen Gesamtbetrag in Höhe von 132,76 Euro einfordert. Dieser Betrag müsse binnen sieben Tagen überwiesen werden, heißt es.

Drohung mit Gerichtsverfahren

Im nächsten Absatz droht das vermeintliche Inkassobüro mit einem Mahnverfahren, das Gerichtskosten, Anwaltsgebühren und Auslagen des Gerichtsvollziehers zur Folge haben könnte. Die Experten der AK KÄRNTEN warnen eindringlich davor, zu zahlen: „Das ist höchst verdächtig. Die Briefe wurden alle ohne Absender in Villach aufgegeben und bei allen Forderungen handelt es sich um denselben Betrag. Sogar der Tag, an dem die angebliche Mitgliedschaft an der Spielgemeinschaft gekündigt worden sein soll, ist immer derselbe. Es dürfte sich offensichtlich um eine Abzocke handeln“, erklärt AK-Konsumentenschützer Herwig HÖFFERER.

Das Geld sollte auf keinen Fall überwiesen werden, rät HÖFFERER. Stattdessen sollten Betroffene per Einschreiben von dem Vertrag zurücktreten. Ein entsprechender Musterbrief ist auf der AK-Homepage zu finden. „Dieser Antwortbrief sollte zur Sicherheit drei Jahre aufbehalten werden, denn so lange könnte das Inkassobüro theoretisch noch Forderungen geltend machen.

Webtipp
Arbeiterkammer Kärnten