AK informiert: Kostenfalle Internet: AK fordert verpflichtende Warnung des Anbieters über Datenverbrauch

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Wer beim Surfen im Internet über ein vorgegebenes Downloadlimit hinausschießt, bekommt mitunter hohe Rechnungen präsentiert. Um das zu verhindern, fordert die AK eine rechtzeitige Warnung der Konsumenten vor dem Erreichen des Downloadrahmens, ähnlich wie beim Daten-Roaming in der EU.

Wie schnell dem „grenzenlosen“ Internetsurfen unsichtbare Grenzen gesetzt sind, erfahren viele Konsumenten, wenn ihnen die Rechnung ins Haus flattert. „Der scheinbar günstige Preis beim Surfen gilt in der Regel für ein bestimmtes Datenvolumen, das in Mega- oder Gigabyte angegeben wird“, erklärt Mag. Susanne KALENSKY, Konsumentenschützerin der AK. „Wird dieser Downloadrahmen überzogen, ist das extrem teuer.“

Kontrolle ermöglichen
Immer häufiger melden sich Internetkunden bei den AK-Konsumentenschützern, weil sie unbemerkt in die Kostenfalle getappt sind. „Bislang gibt es im Inland kein verpflichtendes System, das vor dem Überschreiten des Downloadvolumens warnt“, kritisiert KALENSKY. Im EU-Ausland gibt es bereits diese verpflichtende Kontrollfunktion. Beim Erreichen eines bestimmten Datenvolumens oder Geldbetrages wird der Konsument informiert.

Schutz für Kunden
Für die Anbieter ist das Geschäft extrem lukrativ. „Jedes Byte, das zuviel heruntergeladen wird, ist für die Anbieter bares Geld wert“, sagt die Expertin. Die ARBEITERKAMMER fordert daher, dass es auch von heimischen Anbietern eine verpflichtende Kontrollfunktion geben muss, um Konsumenten vor Abzocke zu schützen.

AK-Hotline 050 477-2000

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