AK informiert: Internet-Betrüger wollen Kärntnern Bankdaten entlocken – AK rät: „Nichts preisgeben!“

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Trickbetrüger im Internet haben (fast) immer Saison. „Viele Kärntner Konsumenten erhalten derzeit so genannte Phising-Mails, mit denen Betrüger versuchen, heikle Kundendaten auszuschnüffeln“, betont die Leiterin des AK-Konsumentenschutzes, Susanne KALENSKY und rät dringend: „Persönliche und geheime Daten nie preisgeben!“

„Ihre Kreditkarte wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt. Jemand hat versucht, mit falschem Kennwort auf Ihr Konto zuzugreifen.“ So oder ähnlich lautet der Text von E-Mails, die derzeit viele Konsumenten in Kärnten verunsichern. Dabei handelt es sich aber keineswegs um einen Sicherheitshinweis der eigenen Bank, sondern um eine betrügerische Methode von Internet-Betrügern. Denn der Kunde wird aufgefordert, das angehängte Online-Formular zu öffnen und in die Eingabefelder unter anderem seine Kreditkartennummer und den Code zur Bargeldbehebung einzutragen

 „Das sind so genannten Phising-Attacken, bei denen die Täter mit gefälschten Mails, Webseiten oder Kurznachrichten versuchen, geheime oder heikle Daten der Benutzer zu fischen, um sie zu schädigen“, berichtete KALENSKY und warnt die Empfänger dringend davor, solche Daten bekannt zu geben. Meistens werde versucht, Konsumenten ihre Kreditkarten-Daten oder diverse Passwörter zu entlocken.

 Das sei nichts als versuchter Betrug, warnt die AK KÄRNTEN. „Eine Bank verlangt solche Kundeninformationen niemals per E-Mail, am Telefon oder per SMS“, versichert Konsumentenschutzexpertin Susanne KALENSKY. Ein weiterer Hinweis auf einen Betrug seien oft viele Grammatik- und Rechtschreibfehler, die in den meist automatisch übersetzten Schreiben vorkommen.

Solche Phising-Nachrichten verschiebt man daher am besten ungeöffnet in den Spam-Ordner und in den Papierkorb.“ Denn schon das Anklicken des Formulars könne ausreichen, um unerwünschte Programme oder gar Viren auf den eigenen Computer zu übertragen. Und wenn es doch passiert und man die geheimen Daten bereits hergegeben hat? „In diesem Fall sollte man sich sofort mit der eigenen Bank in Verbindung setzen, um Tan-Codes und PIN-Codes sperren zu lassen“, rät KALENSKY.


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