AK infomiert: Katastrophenschäden sind von Steuer absetzbar

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Katastrophenschäden, die durch Unwetter entstanden sind, können als außergewöhnliche Belastungen bei der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden. Die Steuerexperten der ARBEITERKAMMER beraten Betroffene und helfen bei der Arbeitnehmerveranlagung.

Als Folge der sommerlichen Hitzeperiode gibt es auch heuer wieder Unwetter mit schwerwiegenden Folgen, wie zum Beispiel im Unterkärntner Raum. Die Sanierung der durch Muren und Überschwemmungen beschädigten Vermögenswerte verursacht hohe Kosten. „Diese Ausgaben können die Betroffenen in voller Höhe von der Steuer absetzen“, informiert AK-Steuerrechtsexperte Dr. Bernhard SAPETSCHNIG

Außergewöhnliche Belastungen
Die AK KÄRNTEN unterstützt die Unwetter-Opfer bei der steuerlichen Geltendmachung der Aufwendungen zur Beseitigung der Katastrophenschäden. Dabei können folgende Kosten in voller Höhe, also ohne Selbstbehalt, als außergewöhnliche Belastung bei der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden, sofern sie nicht vom Katastrophenfonds oder einer Versicherung getragen werden:

  • Reparatur und Sanierung von beschädigten Vermögenswerten. Darunter fällt zum Beispiel die Erneuerung des Verputzes oder das Ausmalen von Räumen bis hin zur Reparatur von Zäunen oder Pkws.
  • Auch die Kosten für Ersatzbeschaffungen – sei es der Neubau von Gebäudeteilen, die Neuanschaffung von Einrichtungsgegenständen, Kleidung oder Geschirr – können von der Steuer abgeschrieben werden.

 Die Steuerberatung der ARBEITERKAMMER KÄRNTEN ist kostenlos. Weitere Informationen: AK-Steuerhotline 050 477-3000

 www.akktn.at